18.-19. November 2011 in der Stiftung Adam von Trott
Mitten in Deutschland - Imshausen als Erinnerungsort für zwei Diktaturen
Was bedeutet es, in einer Diktatur zu leben? Wie kann man die Erfahrungen, die Menschen unter diesen Lebensumständen machen mussten, an die jüngere Generation weiter vermitteln?
Das Arbeiten mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im Unterricht hat seit den 1980er Jahren entscheidend an Bedeutung gewonnen, auch wenn sich die Geschichtswissenschaften beim Umgang mit der so genannten "Oral History" zunächst sehr schwer getan haben.
Wie geht man damit um, dass es für die Zeit des Nationalsozialismus demnächst keine Zeitzeugen mehr geben wird und dass für die Epoche des SED-Staates nicht nur lebendige Zeitzeugen, sondern auch eine unüberschaubare Menge an Aktenmaterial Anspruch auf Vermittlung von Authentizität erheben?
Diesen und anderen Fragen soll in der eineinhalbtägigen Veranstaltung in Imshausen aus unterschiedlichen Perspektiven nachgegangen werden.
Programm und Anmeldebedingungen als PDF
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