Freitag, 18. Mai 2012

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Geschichte der Häuser und der Stiftung Adam von Trott Imshausen e.V.

In Imshausen haben Menschen seit Generationen versucht

  • das Ganze von Gesellschaft und Kirche im Blick zu haben und gleichzeitig am gegebenen Ort Verantwortung für das ihnen unmittelbar Anvertraute wahrzunehmen
  • das überkommene Erbe der Befreiung aus Unterdrückung und Diktatur, der Wahrnehmung der Persönlichkeits und Menschenrechte aller, der Haushalterschaft für Frieden und Umwelt lebendig zu erhalten
  • in Schlichtheit zu leben, Freundschaft zu pflegen und die Zeiten des Jahres und der Menschen festlich zu feiern
  • verbindlich im Hier und Heute der Gemeinde zu leben, aber die weltweite Verbundenheit der Kirche Jesu Christi durch das Zeichen eigener Gemeinschaft in Feier und Fürbitte, in Verkündigung und Lobgesang, in Dienst und Gastfreundschaft zu bezeugen
Geschichte des Hauses

Inmitten der waldreichen Hügellandschaft zwischen den nordhessischen Städten Bebra und Sontra liegt das Dorf Imshausen. Durch einen Park gelangt man zum Herrenhaus und seinen Seitengebäuden.

Dies war lange Zeit der Imshäuser Sitz der Familie von Trott zu Solz. Das Herrenhaus wurde 1791, zwei Jahre nach der Französischen Revolution, von Rudolf von Trott zu Solz und seiner Frau Eleonore Christiane, geb. von Leyser, erbaut in deutlicher Anlehnung an den damals dominierenden französischen Baustil im Übergang vom Rokoko zum Klassizismus. Mit seiner gelb gestrichenen Fassade, die vertikal durch vier weiße Pilaster gegliedert ist, war es ursprünglich nach Norden orientiert.

Später wurde das Haus umgebaut und nach Süden ausgerichtet. Das linke Seitengebäude ist privat bewohnt, das rechte, 2004 nach dem niederländischen Generalsekretär des ökumenischen Rates der Kirchen Willem Visser’t Hooft benannten Haus wird von der Stiftung seit 1988 als Tagungs- und Begegnungshaus genutzt. Das Herrenhaus war von 1950 bis 1995 Sitz der Kommunität Imshausen, die heute den Tannenhof oberhalb des Dorfes bewohnt. In den folgenden Jahren wurde es vom Ökumenischen Dienst genutzt.

Ende der neunziger Jahre wurde es komplett saniert und dient nun wie das Visser’t Hooft Haus der Stiftung Adam von Trott Imshausen e.V. als Begegnungs- und Tagungshaus.

 


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