Kleinere und größere Baustellen sind nichts Ungewönliches
Häuser erfordern ständig liebevolle Zuwendung
Unsere wunderschönen alten Häuser erfordern ständig einiges an liebevoller Zuwendung. Kleinere und größere "Baustellen" sind also für uns nichts ungewöhnliches. Kleinere Arbeiten erledigt unser Hausmeister, Herr Lausecker, selbst, aber gelegentlich sind größere Arbeiten erforderlich, die teilweise recht kostspielig sind.
Über unsere aktuellen "Baustellen" möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick
geben:
Die größte Maßnahme derzeit ist die teilweise Neueindeckung des oberen, hinteren Daches des Herrenhauses, die Mitte Oktober 2011 abgeschlossen wurde. Aufmerksam geworden sind wir durch Feuchtigkeit in einer der Gauben im Treppenhaus. Leider ist hier innen auch Lehmputz heruntergefallen.
Gaube im Treppenhaus mit heruntergefallenem Putz.
Was wir zunächst für einen kleineren lokalen Schaden hielten, entpuppte sich nach einer ersten Bestandsaufnahme als größere Maßnahme: Der Dachdecker teilte uns mit, dass dieser Teil des Daches, der bei der letzten Sanierung auf Geheiß des Denkmalsschutzes seine historische Deckung behalten hat, nun komplett neu gedeckt werden musste.
Dieses Bild bot sich, als die Dachdecker Mitte September die Ziegel aufgehoben hatten.
Die Dachlatten waren teilweise weggefault. Beim Entfernen der alten Dachlatten fanden sich handgeschmiedete Nägel, die darauf hindeuten, dass dieser Teil des Daches (zumindest gilt das für die Holzteile) wohl schon sehr lange im Wesentlichen unverändert geblieben ist.
Handgeschmiedete Nägel aus dem Dachstuhl des Herrenhauses.
Um die Arbeiten auszuführen, zu denen dann noch das neu aufmauern eines der beiden Schornsteine sowie das Streichen des Dachkastens in grau (auf Wunsch der Denkmalschützer) umfasste, musste unser Haus an drei Seiten komplett eingerüstet werden.
Das eingerüstete Herrenhaus.
Die Handwerker haben gut und sauber gearbeitet. Aber vier Wochen Baustelle haben uns doch einiges abverlangt. Inzwischen ist alles überstanden und wir freuen uns darüber, mit einem dichten Dach in den kommenden Winter gehen zu können.
Rund 38.000 Euro mussten wir allerdings für diese Freude investieren. Mithilfe eines Zuschusses der Denkmalbehörde und der Bürgerstiftung des Landkreises Bad Hersfeld-Rotenburg sowie einer großzügigen Spende einer belgischen Stiftung konnten wir immerhin schon einen großen Teil der Baukosten finanzieren. Uns fehlt aber dennoch immer noch ein beträchtlicher Teil.
In frisch renoviertem Glanz erstrahlt auch die Küche unseres Herrenhauses. Diese Renovierung war dringend erforderlich, weil der Lehmputz an der Decke und an den Wänden erhebliche Risse aufwies. Jetzt sieht alles wieder gut aus.
Die Küche mit dem alten Ofen.
Die Kosten von rund 2.400 Euro wurden größtenteils durch Spenden finanziert.
Wir danken all denen, die uns durch ihre Spenden bei der Realisierung unserer Projekte bereits unterstützt haben. Wer das gerne noch tun möchte, kann dafür unser Konto 61 77 41 bei der Evangelischen Kreditgenossenschaft Kassel e.G. (BLZ 520 604 00) verwenden. Wenn Sie mögen, können Sie im Verwendungszweck Ihr "Wunschprojekt" vermerken.
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