Stiftung Adam von Trott | Imshausen e.V.
 


„Friederike“ hatte Kreuz zerstört

Gedenkkreuz für Adam von Trott zu Solz steht wieder

Wir sind froh und glücklich, dass seit einigen Tagen in Imshausen wieder ein Gedenkkreuz an Adam von Trott zu Solz und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter erinnert. Heute wurde auch die Wiese um das Kreuz gemäht, damit für die Gedenkfeier am 20. Juli alles vorbereitet ist.

Unser Helfer hat extra abgewartet, bis das Knabenkraut auf dem Kalkmagerrasen abgeblüht ist. Jetzt gehen die Vorbereitungen für die Gedenkfeier in die heiße Phase.

Das neue Kreuz strahlt an alter Stelle.

Allen, die mit ihren Spenden dazu beigetragen haben, dass wir am 20. Juli unter dem neuen Kreuz stehen können - und das sind nicht nur die Stadt Bebra, die Sparkasse und die Evangelische Kirche, sondern auch die Adam-von-Trott-Schule und viele, viele Einzelspenderinnen und -spender, denen das Kreuz offensichtlich viel bedeutet - sei an dieser Stelle schon einmal herzlich gedankt.


„Friederike“ hinterlässt Leerstelle in Imshausen

Gedenkkreuz für Adam von Trott zu Solz durch Sturm zerstört

Da wo sonst das weithin sichtbare, 14 Meter hohe Eichenkreuz oberhalb des Bebraer Ortsteils Imshausen an Adam von Trott zu Solz und seine Mitstreiter im Widerstand gegen die Nationalsozialisten erinnerte, klafft seit dem Orkan „Friederike“ eine Lücke.

Das Kreuz wurde über der Stahlhalterung vom Wind regelrecht abgebrochen und liegt nun in mehrere Teile zerbrochen auf den vor dem Gedenkstein nach unten führenden Treppenstufen. Der direkt neben dem Kreuz stehende Gedenkstein wurde durch den Fall des Kreuzes glücklicherweise nicht beschädigt.

Neben der Grabstelle von Clarita von Trott zu Solz und dem Gedenkstein, die beide nicht beschädigt wurden, ist die Stahlmanschette zu sehen, über der das Kreuz abbrach.

Beim Anblick des zerstörten Kreuzes werden nicht nur bei Bruder Peter Hönig von der Kommunität Imshausen, auf deren Grundstück das Kreuz steht, Erinnerungen wach. Schon einmal, im Jahr 1999 wurde das Kreuz durch einen Sturm zerstört. Damals wurde das ursprünglich 1949 durch die Brüder Werner und Heinrich von Trott zu Solz errichtete Denkmal durch ein neues ersetzt.

Das „Vorherbild“ zeigt den Blick auf das Kreuz im Mai 2017, das zweite aktuelle Überblickbild lässt die Lücke deutlich werden, die der Sturm geschlagen hat.

Die Stiftung Adam von Trott teilt mit, dass man sich bemühe, den Schaden so schnell wie möglich zu beheben, um den Gedenkort auch für die Zukunft erhalten zu können. Wer dazu beitragen wolle, könne dies am wirkungsvollsten durch eine Spende an den Verein Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. tun:

Kontoverbindung Evangelische Bank Kassel
IBAN DE84 5206 0410 0000 6177 41
Verwendungszweck: „Kreuz“


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Zur Akzentverschiebung in der polnischen Geschichtspolitik
Gespräch mit
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Historikerin und Museumskuratorin (Berlin)
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Krise der Demokratie
Vorlesung von
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16.-17. November 2018 | Tagung
Die „Gesellschaft Imshausen“ und die geistige Erneuerung nach 1945
Herrenhaus Imshausen