Stiftung Adam von Trott | Imshausen e.V.
 


„Friederike“ hinterlässt Leerstelle in Imshausen

Gedenkkreuz für Adam von Trott zu Solz durch Sturm zerstört

Da wo sonst das weithin sichtbare, 14 Meter hohe Eichenkreuz oberhalb des Bebraer Ortsteils Imshausen an Adam von Trott zu Solz und seine Mitstreiter im Widerstand gegen die Nationalsozialisten erinnerte, klafft seit dem Orkan „Friederike“ eine Lücke.

Das Kreuz wurde über der Stahlhalterung vom Wind regelrecht abgebrochen und liegt nun in mehrere Teile zerbrochen auf den vor dem Gedenkstein nach unten führenden Treppenstufen. Der direkt neben dem Kreuz stehende Gedenkstein wurde durch den Fall des Kreuzes glücklicherweise nicht beschädigt.

Neben der Grabstelle von Clarita von Trott zu Solz und dem Gedenkstein, die beide nicht beschädigt wurden, ist die Stahlmanschette zu sehen, über der das Kreuz abbrach.

Beim Anblick des zerstörten Kreuzes werden nicht nur bei Bruder Peter Hönig von der Kommunität Imshausen, auf deren Grundstück das Kreuz steht, Erinnerungen wach. Schon einmal, im Jahr 1999 wurde das Kreuz durch einen Sturm zerstört. Damals wurde das ursprünglich 1949 durch die Brüder Werner und Heinrich von Trott zu Solz errichtete Denkmal durch ein neues ersetzt.

Das „Vorherbild“ zeigt den Blick auf das Kreuz im Mai 2017, das zweite aktuelle Überblickbild lässt die Lücke deutlich werden, die der Sturm geschlagen hat.

Die Stiftung Adam von Trott teilt mit, dass man sich bemühe, den Schaden so schnell wie möglich zu beheben, um den Gedenkort auch für die Zukunft erhalten zu können. Wer dazu beitragen wolle, könne dies am wirkungsvollsten durch eine Spende an den Verein Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. tun:

Kontoverbindung Evangelische Bank Kassel
IBAN DE84 5206 0410 0000 6177 41
Verwendungszweck: „Kreuz“


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